Urogenitales System
🔍 Spickzettel: Patientensprache ↔ Fachsprache
Zeigt Begriffe der aktuell gewählten Kategorie. Fahren Sie mit der Maus über die Patientenaussage, um ein Dokumentations-Beispiel zu sehen.
Kategorie-Ergebnis & Auswertung
Ihre persönliche Fehlerkorrektur-Liste
Wiederholen Sie die folgenden Begriffe gezielt für die Fachsprachprüfung:
| Umgangssprache (Patient) | Medizinischer Fachbegriff | Klinischer Bereich |
|---|
Redemittel-Übersicht: Anamnesedokumentation
- Der Patient / Die Patientin klagt über...
- Der Patient stellt sich wegen ... in unserer Notaufnahme vor.
- Er/Sie gibt an, dass...
- Der Patient berichtet von...
- Subjektiv äußert der Patient...
- Ferner berichtet er/sie über...
- Des Weiteren erwähnt der Patient, dass...
- Darüber hinaus gibt der Patient an, dass...
- Er/Sie fügt zudem hinzu, dass...
- Auf gezieltes Nachfragen beschreibt der Patient...
- Eigenen Angaben zufolge bestehe die Symptomatik seit...
- Der Schmerz / Die Symptomatik werde als ... beschrieben.
- Die Beschwerden hätten vor ... begonnen.
- Auslösend sei ... gewesen.
- Im Verlauf habe sich die Symptomatik intensiviert / gebessert.
- Als Begleitsymptomatik trete ... auf.
- Begleitend zeige sich...
- Auf Nachfragen verneint der Patient (Fieber, Übelkeit...).
- Ebenfalls werden ... ausdrücklich verneint.
- Eine / Ein ... liege laut dem Patienten / der Patientin nicht vor.
FSP-Tipp: Nutzen Sie im Arztbrief konsequent den Konjunktiv I (z. B. sei, habe, bestehe, liege vor), um Patientenaussagen korrekt in der indirekten Rede wiederzugeben.
🔍 FSP-Spickzettel: Patientensprache ↔ Fachsprache
Zeigt die Begriffe für den unten gewählten Fall. Fahren Sie mit der Maus über die Patientenaussage, um ein Dokumentations-Beispiel zu sehen.
Aufgabe 1: Satzanfänge & Konjunktiv I
Ziehen Sie die passenden Wörter aus dem Options-Pool in die Lücken, um die Patientenaussagen fachsprachlich korrekt im Konjunktiv I wiederzugeben. Auf Touch-Geräten: Wort antippen, dann die Lücke antippen.
Aufgabe 2: Zuordnung fachsprachlicher Ausdrücke
Ordnen Sie der Umgangssprache des Patienten den passenden medizinischen Fachbegriff zu. Der Satzanfang für die Dokumentation ist bereits vorgegeben.
Aufgabe 3: Komplette Falldokumentation
Vervollständigen Sie den Arztbrief zum folgenden Anamnesegespräch, indem Sie die passenden Wörter in die Lücken ziehen – gegliedert nach den 4 Redemittel-Kategorien.
Aufgabe 4: Lektorat – Fehler in der Dokumentation finden
Der folgende Kurz-Anamnesetext enthält mehrere sprachliche Fehler (Konjunktiv I, Numerus, Genus u. Ä.). Klicken Sie die fehlerhaften Wörter an. Sie müssen nicht alle Fehler finden, um auf „Prüfen" zu klicken – das Feedback zeigt Ihnen dann auch die übersehenen Fehler.
Aufgabe 5: Verzweigte Anamnese – Entscheidungsbaum
Führen Sie das Anamnesegespräch Schritt für Schritt. Wählen Sie bei jedem Schritt die fachlich sinnvollste nächste Frage – das Gespräch reagiert auf Ihre Wahl, und Sie erhalten direkt Feedback zur Qualität der Frage.
Aufgabe 6: Fallvorstellungs-Baukasten
Ordnen Sie jeden Satz – ohne erkennbare Kennzeichnung – dem Gliederungspunkt zu, zu dem er inhaltlich gehört (wie bei der Vorbereitung einer echten Fallvorstellung).
Aufgabe 7: Empathische Gesprächsführung
Der Patient bzw. die Begleitperson äußert eine emotional belastete Aussage. Wählen Sie die Reaktion, die kurz empathisch auf die Sorge eingeht und sachlich erklärt, was als Nächstes getan wird.
Formulierungshilfen: empathisch und strukturiert reagieren
- 1. Zuerst kurz und empathisch auf die Sorge/das Gefühl eingehen.
- 2. Danach sachlich erklären, was als Nächstes getan wird, um die Lage zu verbessern.
- „Ich sehe, wie sehr Sie darunter leiden.“
- „Das macht Ihnen große Angst, das verstehe ich.“
- „Lassen Sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen.“
- „Wir werden das jetzt gemeinsam Schritt für Schritt angehen.“
- „Wir kümmern uns sofort um Sie.“
- „Schaffen Sie es, dass wir [Handlung] noch zu Ende führen, oder sollen wir Ihnen direkt [Soforthilfe] geben?“ – gibt dem Patienten die Kontrolle, statt nur zu informieren.
FSP-Tipp: Die kommunikative Kompetenz wird in der Fachsprachprüfung getrennt von der fachlichen Richtigkeit bewertet – eine fachlich korrekte, aber unempathische Antwort reicht nicht für die volle Punktzahl. Schritt 2 des Schemas muss keine reine Feststellung sein: Eine Rückfrage, die dem Patienten eine sofortige Handlungsoption zur Wahl gibt, ist oft noch patientenzentrierter als eine reine Ankündigung.
Auswertung
Prozent richtig je Aufgabe, getrennt nach Krankheitsbild. Bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Aufgabe 1: Befund-Zuordnung
Ordnen Sie der Patientenwahrnehmung bzw. Beschreibung des Sonographiebefunds den passenden Fachbegriff zu.
Aufgabe 2: Akut oder chronisch?
Ordnen Sie jedem Bildgebungsbefund zu, ob er typischerweise für ein akutes oder ein chronisches Geschehen spricht.
Aufgabe 3: Notfall-Erkennung
Welche der folgenden Bildgebungsbefunde gelten als akutes Warnsignal und erfordern notfallmäßiges Handeln? Wählen Sie alle zutreffenden Befunde aus und klicken Sie anschließend auf „Prüfen".
Aufgabe 4: Anamnese-Satzbausteine (Konjunktiv I)
Ziehen Sie die passenden Wörter in die Lücken, um die bildgebungsbezogene Anamnese fachsprachlich korrekt zu dokumentieren.
Aufgabe 5: Patientengerecht erklären
Wählen Sie für jeden Befund die Formulierung, mit der Sie ihn einem Patienten verständlich erklären würden.
Auswertung
Prozent richtig je Aufgabe. Bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Aufgabe 1: Befund-Zuordnung
Ordnen Sie der Patientenwahrnehmung bzw. der Untersuchungsbeobachtung den passenden Fachbegriff zu.
Aufgabe 2: Welcher Untersuchungstechnik zugehörig?
Ordnen Sie jedem Befund die Untersuchungstechnik zu, mit der er typischerweise erhoben wird.
Aufgabe 3: Notfall-Erkennung
Welche der folgenden Untersuchungsbefunde gelten als akutes Warnsignal und erfordern notfallmäßiges Handeln? Wählen Sie alle zutreffenden Befunde aus und klicken Sie anschließend auf „Prüfen".
Aufgabe 4: Anamnese-Satzbausteine (Konjunktiv I)
Ziehen Sie die passenden Wörter in die Lücken, um den untersuchungsbezogenen Befund fachsprachlich korrekt zu dokumentieren.
Aufgabe 5: Patientengerecht erklären
Wählen Sie für jeden Befund die Formulierung, mit der Sie ihn einem Patienten verständlich erklären würden.
Auswertung
Prozent richtig je Aufgabe. Bleibt auf diesem Gerät gespeichert.
Aufgabe 1: Verdachtsdiagnose und Differentialdiagnosen einordnen
Ordnen Sie jede der folgenden Diagnosen ein: als Verdachtsdiagnose (genau eine), als Differentialdiagnose oder als eher unwahrscheinlich. Die Begründung erscheint direkt nach Ihrer Auswahl bei der jeweiligen Diagnose.
Aufgabe 2: Zuordnung fachsprachlicher Ausdrücke
Ordnen Sie der Patientenwahrnehmung des Symptoms oder Befunds den passenden Fachbegriff zu.
Aufgabe 3: Spricht das für oder gegen die Verdachtsdiagnose?
Ordnen Sie jede Aussage danach ein, ob sie für oder gegen die im Fall genannte Verdachtsdiagnose spricht.
Aufgabe 4: Notwendige Untersuchungen bestimmen
Zu jeder Untersuchung ist das diagnostische Ziel angegeben. Bestimmen Sie, welche Untersuchungen bei diesem Fall tatsächlich medizinisch notwendig sind, und welche eher fiktiv bzw. nicht zielführend wären. Klicken Sie anschließend auf „Prüfen".
Aufgabe 5: Begründung der Verdachtsdiagnose
Ziehen Sie die passende Wendung in die Lücken, um die differenzialdiagnostische Argumentation korrekt zu formulieren.
Aufgabe 6: Mögliche Prüferfragen
Im dritten Prüfungsteil (Fachgespräch) stellt der Prüfer ergänzende Fragen zum Fall – nicht nur zur Verdachtsdiagnose, sondern etwa zu Therapie, Komplikationen oder Patientenaufklärung. Wählen Sie jeweils die vollständigste und korrekte Antwort.
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