Muskel-Skelett-System
🔍 Spickzettel: Patientensprache ↔ Fachsprache
Zeigt Begriffe der aktuell gewählten Kategorie. Fahren Sie mit der Maus über die Patientenaussage, um ein Dokumentations-Beispiel zu sehen.
Kategorie-Ergebnis & Auswertung
Ihre persönliche Fehlerkorrektur-Liste
Wiederholen Sie die folgenden Begriffe gezielt für die Fachsprachprüfung:
| Umgangssprache (Patient) | Medizinischer Fachbegriff | Klinischer Bereich |
|---|
Redemittel-Übersicht: Patientenaufklärung
- Ich möchte Sie jetzt über ... aufklären.
- Bevor wir mit ... beginnen, erkläre ich Ihnen kurz den Ablauf.
- Ziel dieses Gesprächs ist es, dass Sie ... gut verstehen.
- Haben Sie schon einmal von ... gehört?
- Zunächst werden wir ..., anschließend ...
- Die Untersuchung/Behandlung dauert etwa ...
- Sie werden dabei ... spüren/merken.
- Im Anschluss müssen Sie ...
- Wie bei jedem Eingriff kann es zu ... kommen.
- Selten, aber möglich ist, dass ...
- Sollten Sie ... bemerken, melden Sie sich bitte sofort.
- Ich muss Sie außerdem darauf hinweisen, dass ...
- Ab jetzt sollten Sie unbedingt auf ... verzichten.
- Wichtig ist, dass Sie in Zukunft auf ... achten.
- Haben Sie noch Fragen zu dem, was ich erklärt habe?
- Sind Sie mit dem geplanten Vorgehen einverstanden?
FSP-Tipp: Anders als im Arztbrief sprechen Sie den Patienten hier direkt in der Sie-Form an (kein Konjunktiv I) – klar, empathisch und ohne unnötigen Fachjargon.
🔍 FSP-Spickzettel: Patientensprache ↔ Fachsprache
Zeigt die Begriffe für den unten gewählten Fall. Fahren Sie mit der Maus über die Patientenaussage, um ein Dokumentations-Beispiel zu sehen.
Aufgabe 1: Aufklärungsgespräch – Satzbausteine
Ziehen Sie die passenden Wörter aus dem Options-Pool in die Lücken, um den Patienten korrekt und verständlich aufzuklären. Auf Touch-Geräten: Wort antippen, dann die Lücke antippen.
Aufgabe 2: Patientengerecht erklären
Wählen Sie zu jedem Fachbegriff/Befund die Erklärung, die Sie einem Patienten so sagen würden.
Aufgabe 3: Vollständiges Aufklärungsgespräch
Vervollständigen Sie das Aufklärungsgespräch, indem Sie die passenden Wörter in die Lücken ziehen – gegliedert nach den 4 Redemittel-Kategorien.
Aufgabe 4: Lektorat – Fehler im Aufklärungsprotokoll finden
Der folgende Kurztext enthält mehrere sprachliche und stilistische Fehler (z. B. zu fachsprachlich, unklar, fehlende Empathie). Klicken Sie die fehlerhaften Wörter an. Sie müssen nicht alle Fehler finden, um auf „Prüfen" zu klicken – das Feedback zeigt Ihnen dann auch die übersehenen Fehler.
Redemittel-Übersicht: Anamnesedokumentation
- Der Patient / Die Patientin klagt über...
- Der Patient stellt sich wegen ... in unserer Notaufnahme vor.
- Er/Sie gibt an, dass...
- Der Patient berichtet von...
- Subjektiv äußert der Patient...
- Ferner berichtet er/sie über...
- Des Weiteren erwähnt der Patient, dass...
- Darüber hinaus gibt der Patient an, dass...
- Er/Sie fügt zudem hinzu, dass...
- Auf gezieltes Nachfragen beschreibt der Patient...
- Eigenen Angaben zufolge bestehe die Symptomatik seit...
- Der Schmerz / Die Symptomatik werde als ... beschrieben.
- Die Beschwerden hätten vor ... begonnen.
- Auslösend sei ... gewesen.
- Im Verlauf habe sich die Symptomatik intensiviert / gebessert.
- Als Begleitsymptomatik trete ... auf.
- Begleitend zeige sich...
- Auf Nachfragen verneint der Patient (Fieber, Taubheit...).
- Ebenfalls werden ... ausdrücklich verneint.
- Eine / Ein ... liege laut dem Patienten / der Patientin nicht vor.
FSP-Tipp: Nutzen Sie im Arztbrief konsequent den Konjunktiv I (z. B. sei, habe, bestehe, liege vor), um Patientenaussagen korrekt in der indirekten Rede wiederzugeben.
🔍 FSP-Spickzettel: Patientensprache ↔ Fachsprache
Zeigt die Begriffe für den unten gewählten Fall. Fahren Sie mit der Maus über die Patientenaussage, um ein Dokumentations-Beispiel zu sehen.
Aufgabe 1: Satzanfänge & Konjunktiv I
Ziehen Sie die passenden Wörter aus dem Options-Pool in die Lücken, um die Patientenaussagen fachsprachlich korrekt im Konjunktiv I wiederzugeben. Auf Touch-Geräten: Wort antippen, dann die Lücke antippen.
Aufgabe 2: Zuordnung fachsprachlicher Ausdrücke
Ordnen Sie der Umgangssprache des Patienten den passenden medizinischen Fachbegriff zu. Der Satzanfang für die Dokumentation ist bereits vorgegeben.
Aufgabe 3: Komplette Falldokumentation
Vervollständigen Sie den Arztbrief zum folgenden Anamnesegespräch, indem Sie die passenden Wörter in die Lücken ziehen – gegliedert nach den 4 Redemittel-Kategorien.
Aufgabe 4: Lektorat – Fehler in der Dokumentation finden
Der folgende Kurz-Anamnesetext enthält mehrere sprachliche Fehler (Konjunktiv I, Numerus, Genus u. Ä.). Klicken Sie die fehlerhaften Wörter an. Sie müssen nicht alle Fehler finden, um auf „Prüfen" zu klicken – das Feedback zeigt Ihnen dann auch die übersehenen Fehler.
Aufgabe 5: Verzweigte Anamnese – Entscheidungsbaum
Führen Sie das Anamnesegespräch Schritt für Schritt. Wählen Sie bei jedem Schritt die fachlich sinnvollste nächste Frage – das Gespräch reagiert auf Ihre Wahl, und Sie erhalten direkt Feedback zur Qualität der Frage.
Aufgabe 6: Fallvorstellungs-Baukasten
Ordnen Sie jeden Satz – ohne erkennbare Kennzeichnung – dem Gliederungspunkt zu, zu dem er inhaltlich gehört (wie bei der Vorbereitung einer echten Fallvorstellung).
Aufgabe 7: Empathische Gesprächsführung
Der Patient bzw. die Begleitperson äußert eine emotional belastete Aussage. Wählen Sie die Reaktion, die kurz empathisch auf die Sorge eingeht und sachlich erklärt, was als Nächstes getan wird.
Formulierungshilfen: empathisch und strukturiert reagieren
- 1. Zuerst kurz und empathisch auf die Sorge/das Gefühl eingehen.
- 2. Danach sachlich erklären, was als Nächstes getan wird, um die Lage zu verbessern.
- „Ich sehe, wie sehr Sie darunter leiden.“
- „Das macht Ihnen große Angst, das verstehe ich.“
- „Lassen Sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen.“
- „Wir werden das jetzt gemeinsam Schritt für Schritt angehen.“
- „Wir kümmern uns sofort um Sie.“
- „Schaffen Sie es, dass wir [Handlung] noch zu Ende führen, oder sollen wir Ihnen direkt [Soforthilfe] geben?“ – gibt dem Patienten die Kontrolle, statt nur zu informieren.
FSP-Tipp: Die kommunikative Kompetenz wird in der Fachsprachprüfung getrennt von der fachlichen Richtigkeit bewertet – eine fachlich korrekte, aber unempathische Antwort reicht nicht für die volle Punktzahl. Schritt 2 des Schemas muss keine reine Feststellung sein: Eine Rückfrage, die dem Patienten eine sofortige Handlungsoption zur Wahl gibt, ist oft noch patientenzentrierter als eine reine Ankündigung.